Seit 1974 ist der Name Josef Röckl bei uns in Neuhausen bekannt für verlässliche Arbeit. Seit der Übernahme im Jahr 2007 führen wir,
Andreas Eisele (ehemaliger Lehrling von J.Röckl) und Ursula Kies, den Betrieb als Schlosserei Röckl mit einer klaren Philosophie fort.
Wir gehören zu den Machern von heute – denen, die wissen, dass Qualität dort entsteht, wo Erfahrung, absolute Verlässlichkeit und echte Anpacker-Mentalität aufeinandertreffen.
Wir bewahren die Werte der Tradition, ohne im Gestern stehenzubleiben. Handwerk ist bei uns Teamarbeit, die zwei unverzichtbare Seiten hat: die Werkstatt und das Büro.
In der Werkstatt sind wir nicht zimperlich. Wir scheuen weder Schmutz noch Schweiß, denn wir wissen: Wahre Meisterstücke entstehen durch Präzision und harte Arbeit an der Werkbank.
Im Büro zieht Ursula Kies die Fäden. Mit genauso viel Leidenschaft, Herzblut und Struktur sorgt sie im Hintergrund dafür, dass die Organisation perfekt läuft, Angebote stehen, Termine sitzen und der Betrieb den Rücken frei hat. Sie hält die Fäden zusammen, während in der Werkstatt die Funken fliegen.
Warum wir tun, was wir tun? Ganz einfach: Wir brennen für unsere Arbeit. Es gibt kein schöneres Gefühl, als am Ende des Tages das fertige Werkstück zu sehen und zu wissen, dass von der ersten Planung im Büro bis zum letzten Handgriff in der Werkstatt echtes Herzblut investiert wurde. Dieses gemeinsame Ergebnis erfüllt uns mit echtem Stolz.
„Wenn du etwas tust, das dich glücklich macht und indem du ganz du selbst sein kannst, hast du bereits mehr erreicht als viele andere.“
Wenn am späten Nachmittag die lauten Maschinen langsam herunterfahren, der Kompressor verstummt und der Rauch des letzten Schweißgangs sanft durch die Hallendecke zieht, kehrt in der Werkstatt eine ganz besondere Ruhe ein. Es ist jener Moment, in dem die Werkstatt im warmen, Licht der Dämmerung liegt und das Metall seine eigene Sprache spricht.
Wer noch nie selbst an einer Werkbank gestanden hat, glaubt vielleicht, dass Stahl kalt, starr und seelenlos ist. Doch wenn du dein ganzes Leben mit diesem Werkstoff verbracht hast, weißt du es besser. Stahl lebt. Er reagiert auf Hitze, er leistet Widerstand, er fordert dich heraus – und er belohnt dich mit einer unerschütterlichen Beständigkeit, wenn du ihn mit Verstand, Geduld und Respekt behandelst.
Mein ganzes Leben ist geprägt von diesem Werkstoff. Doch der Weg an den Schraubstock, ans Schweißgerät und zur eigenen Schlosserei war alles andere als geradlinig. Es war ein Weg voller Wendungen, körperlicher Schinderei, menschlicher Enttäuschungen und Abstürze. Aber es war auch ein Weg voller Freiheit, wahrer Freundschaft, handwerklicher Triumphmomente und der einen, großen Liebe, die mir das Leben rettete.
Wenn ich heute auf die vielen Jahrzehnte zurückblicke, sehe ich nicht nur die unzähligen Geländer, Tore, Balkone und Spezialkonstruktionen, die meine Hände verlassen haben. Ich sehe die Geschichten dahinter: Die Lasten, die wir ohne Kran durch unwegsames Gelände gewuchtet haben; die Nächte, in denen der Funkenflug das einzige Licht war; und die Menschen, die mit mir im Schlamm und im Schweiß gestanden haben.
Dieses Buch ist mehr als nur die Biografie eines Handwerkers und mehr als nur eine Sammlung spektakulärer Baustellen. Es ist die Geschichte einer Wandlung – vom Duft des Friseursalons über die Härte der Industrie und den eisigen Militärwinter bis hin zum meisterlichen Kunsthandwerk. Es ist ein Plädoyer für den ehrlichen Wert eigener Hände Arbeit und der Beweis dafür, dass im Leben wie auf der Baustelle ein eiserner Grundsatz gilt: Geht nicht, gibt es nicht!
Ein kleiner Einblick in mein autobiografisches Buch „Der Schlosser“ – über 48 Jahre Leidenschaft, harte Arbeit und das echte Meisterhandwerk. (Demnächst erhältlich)
Wenn man heute mit jungen Menschen spricht, hört man oft dasselbe: „Du musst studieren, du musst ins Büro, da kannst du schnell großes Geld verdienen!“ Das Handwerk wird in den Köpfen vieler leider immer noch als Notlösung abgespeichert. Ein gewaltiger Holzweg.
Besonders jetzt, wo wir im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ankommen. Viele Schreibtischjobs wackeln oder werden künftig von Algorithmen erledigt. Aber eines wird sich nicht ändern: Eine KI wird niemals ein klemmendes Gartentor reparieren, eine passgenaue Schließanlage einbauen oder eine tonnenschwere Stahlkonstruktion montieren.
Echtes Handwerk ist krisenfest, unersetzlich und hat Zukunft. Wer sein Fach beherrscht, ist kein Bittsteller, sondern kann mit aufrechtem Gang auftreten und stolz auf das schauen, was er geschaffen hat.
Das Verhältnis für die jeweilige Arbeit hat schließlich noch nie gestimmt. Jahrelang wurde so getan, als sei die Dienstleistung am Schreibtisch ein Vielfaches von dem wert, was mit blutigen Blasen und geschundenen Knochen auf der Baustelle oder in der Werkstatt geschaffen wird.
Ich habe mein ganzes Leben mit Stahl verbracht. Ich habe geschwitzt, gefroren und mir unzählige Schrammen und Verletzungen geholt – aber ich würde diesen Weg jedes Mal genauso wieder gehen.
Denn es gibt ein Gefühl, das dir kein Schreibtischjob der Welt geben kann: Wenn du abends in der Werkstatt die Maschinen ausschaltest und auf ein fertiges Werkstück blickst, weißt du: Das da existiert nur, weil wir es mit eigenen Händen angepackt haben. Es steht da und bleibt bestehen.
Deshalb stehen wir zu unserem Handwerk – mit allem, was dazugehört.
Denn schmutzige Hände riechen nicht nach Niederlage. Schmutzige Hände duften nach Stolz und Würde.
„Ich bin zwar kein Programmierer, aber genauso wie in der Werkstatt gilt bei mir auch im Web: Selbst gemacht ist selbst gemacht! Ohne Agentur, dafür mit viel Herzblut. Wenn hier mal etwas nicht perfekt geradesteht – im Metallbau passt es garantiert auf den Millimeter.“